Rom erlebt eine unerwartete Marktverschiebung: Regulierte Mietverträge (Canone concordato) übersteigen erstmals die Preise freier Vermietungen. Daten von Confedilizia, dem italienischen Hauseigentümerverband, belegen dieses strukturelle Umbruch.

Das Phänomen dreht die übliche Marktlogik um. Normalerweise liegen freie Mieten über regulierten Sätzen. Die Umkehrung deutet auf verstärkte Nachfrage nach standardisierten Verträgen hin – möglicherweise getrieben durch Mieterstabilität und gesetzliche Anreize. Für Vermieter und Stadtpolitik ergibt sich daraus ein neuer Handlungsdruck.