Die Eigentumsquote ist ein wichtiger Indikator für die Wohnungsmarktstruktur eines Landes. Deutschland weist mit rund 45 % eine der niedrigsten Eigentumsquoten in der EU auf, während in Ländern wie Rumänien oder Spanien über 75 % der Haushalte im Eigentum leben. Die geringe deutsche Quote wird auf historische Faktoren, steuerliche Rahmenbedingungen und das gut ausgebaute Mietrecht zurückgeführt. Wohneigentum gilt als wichtiger Bestandteil der Altersvorsorge und Vermögensbildung. Staatliche Förderprogramme wie das Baukindergeld oder die KfW-Eigenheimförderung sollen den Erwerb von Wohneigentum besonders für Familien erleichtern und die Eigentumsquote schrittweise erhöhen.