Wohnungsleerstand bezeichnet den Zustand, in dem Wohnungen über einen längeren Zeitraum unbewohnt und nicht vermietet sind. Man unterscheidet zwischen fluktuationsbedingtem Leerstand, der beim Mieterwechsel entsteht, und strukturellem Leerstand, der auf dauerhaft fehlende Nachfrage hindeutet. Besonders in ländlichen Regionen und schrumpfenden Städten ist struktureller Leerstand ein gravierendes Problem, das Investitionen und den Werterhalt von Immobilien gefährdet. In deutschen Ballungsräumen hingegen ist Leerstand kaum vorhanden. Kommunen nutzen Leerstandskataster und Förderprogramme, um brachliegende Gebäude wieder nutzbar zu machen. Hoher Leerstand kann zudem negative Auswirkungen auf das Stadtbild und den sozialen Zusammenhalt haben.
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Wohnungsleerstand
Anteil ungenutzter Wohnungen am Gesamtbestand, der auf strukturelle oder konjunkturelle Nachfrageschwäche hinweist.