Der Grundeigentümer Verband sieht einen Zusammenhang zwischen dem Irankonflikt und verstärkter Nachfrage nach Schweizer Immobilien. Das Argument: Schweizer Immobilien gelten als stabiler Hafen in geopolitischen Krisen.
Konkrete Marktdaten zur Untermauerung dieser These liegen bislang nicht vor. Der Verband benennt Immobilien als Stabilitätsanker, ohne empirisch nachzuweisen, ob Investitionen tatsächlich gestiegen sind oder nur die Nachfrageanfragen.
Für Makler und Projektentwickler ist die Botschaft relevant: Sollte sich das Narrativ verfestigen, könnte es Kaufangebote von ausländischen Kapitalgebern anheizen — unabhängig von lokalen Marktfundamentalen. Gleichzeitig besteht das Risiko, dass der Verband hier gezielt ein Konjunkturbild aufbaut, das mehr von Brancheninteressen als von validen Markttrends geprägt ist.
Entscheidend wird sein, ob die nächsten Marktberichte tatsächliche Transaktionszuwächse und Preisbewegungen dokumentieren oder ob die Nachricht einer ungedeckten Erwartung bleibt.